Quadratisch. Praktisch. Gut.
Drei Wörter, seit Jahrzehnten im Kopf. Kennt jemand einen Museumstext, der hängen bleibt? Es geht ja nicht mal darum, dass er für Jahrzehnte hängen bleibt. Wenigstens bis zum nächsten Raum. Oder zum nächsten Exponat…
Dieser Blog wird Fragen stellen. Warum gelingt es Werbetextern, Journalisten, Buchautoren, Schriftstellern, mit Worten zu begeistern, zu verführen, zu motivieren und uns zum Nachdenken anzuregen? Warum können sie etwas schaffen, was den meisten Museumstexten fehlt?
Antwort: Weil man Kuratoren, Kunsthistorikern, ja selbst Museumspädagogen nicht beigebracht hat, für ihr Publikum zu schreiben. Weil man bis heute viel zu wenig über die Anforderungen an gute Museums- und Ausstellungstexte diskutiert. Weil man sich viel zu wenig in der Kunst übt, schlicht und schön zu schreiben, präzise und verständlich.
Dieser Blog will etwas ändern. Er will die kaum beachteten Saal- und Wandtexte, Objektbeschriftungen usw. ins Licht zerren und unter die Lupe nehmen. Er will das Gespräch darüber anregen, was Texte ausmacht, die Wirkung zeigen. Und er will ein neues Berufsbild ins Leben rufen: Museumstexter/in (m/w/d).
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